6 Gründe Fleisch zu essen

Nachdem ich letztens ein paar Gründe genannt habe, warum man Bio essen sollte, kommen nun ein paar Gründe, warum man Fleisch essen sollte. Ich möchte damit niemanden zu irgendetwas bewegen oder überreden. Es soll lediglich als Information dienen.

1. Streng geregelte Qualität von Fleisch

Gesetzliche Regelungen für die Verarbeitung und den Handel mit Fleisch findet man unter anderem im Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch.

2. Fleisch ist vielseitig

Von Grund auf ist der Mensch ein „Allesesser“. Neben pflanzlichen Lebensmitteln, sollten wir daher auch tierische zu uns nehmen. Denn Fleisch liefert hochwertiges Eiweiß, welches uns mit Energie versorgt, aber auch Eisen und Vitamine der A- und B-Gruppe. Eine zu geringe Eisenzufuhr führt zu Antriebslosigkeit und einem geschwächten Immuns ystem, während ein Mangel dieser Vitamine zu Schlafstörungen, Muskelschwund und Appetitlosigkeit führen kann. Im schlimmsten Falle sogar zu Muskelschwund und Blutarmut.

3. Kontrollierte Prozesskette in Deutschland

Angefangen bei der Futtermittelherstellung über Landwirtschaft, Schlachtung, Zerlegung und Verarbeitung bis zum Lebensmitteleinzelhandel, ist die Produktion und Vermarktung von Fleisch ein rückverfolgbarer Prozess.Deutsche Prüfsysteme integrieren jeden Schritt in ein gesamtes Qualitätssicherungssystem, wobei sowohl die Produkt-, als auch die Prozessqualität gesichert wird.

Das „QS“ unterstützt alle Akteure der Fleischwirtschaft bei der praxisgerechten Umsetzung dieser umfangreichen Maßnahmen der Qualitätssicherung. Nachlesen könnt ihr das auf deren Homepage.

4. Strenge gesetzliche Auflagen für Nutztierhalter

Unter anderem das Tierschutzgesetz, die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung oder die Futtermittelverordnung gehören zu den gesetzlichen Vorgaben, die für Landwirte gelten. Demnach sind die Nutztierhalter an strenge Vorgaben bezüglich der Art des Haltungsverfahrens oder des Immissionsschutzes gebunden, die gesetzlich vorgegeben sind.

5. Futterpflanzenanbau nicht immer Konkurrenz zu menschlicher Ernährung

Viele landwirtschaftliche Flächen sind, aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften, nicht für den Anbau von Nahrungsmitteln geeignet. Darum sind sie nur als Weide für Wiederkäuer zu nutzen. Tiere verwerten außerdem oft Getreide, dass nicht zur Erzeugung hochwertiger Nahrungsmittel genutzt werden kann.

Außerdem gibt es Produkte wie Raps, welche sowohl zur menschlichen Ernährung (Rapsöl), Fütterung (Rapsschrot) und auch zur Energiegewinnung genutzt werden können.

6. Wichtiger Erwerbszweig in Deutschland

Zwischen 2010 und 2016 ging der Bestand der landwirtschaftlichen Betriebe um etwa 8% zurück, die sich darunter befindenden viehhaltenden Betriebe verringerten sich sogar fast doppelt so stark. 2016 gab es 276.000 landwirtschaftliche Betriebe, wovon rund 185.200 Tiere hielten (sehr ausführlich hier nachzulesen) 2018 gab es noch rund 267.700 Betriebe in der Landwirtschaft in Deutschland.

Im Jahr 2018 betrug der Jahresumsatz ca. 54,3 Milliarden Euro, wobei ein erheblicher Teil aus der Haltung von Nutztieren erwirtschaftet wird.

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