8 Gründe mehr Äpfel zu essen

„An apple a day, keeps the doctor away“. Diesen Spruch kennen wir doch alle oder nicht? Die Frage ist allerdings, ob darin auch nur überhaupt ein Fünkchen Wahrheit steckt.

Darauf gibt es eine eindeutige Antwort: JA!

Wer mehr Äpfel isst, kann wirklich etwas positives bewirken. Ich zähle euch 8 Gründe auf, warum ihr in Betracht ziehen solltet, öfter einen Apfel zu essen.

1. Sie schützen die Knochen

In Äpfeln stecken das Flavonoid Phloridzin und Bor. In Kombination können diese beiden Substanzen die Knochen stärken.

2. Gesunder und sättigender Zuckerersatz

Äpfel enthalten einfache Zucker. Demnach kann man sie als Süßigkeit ansehen, die jedoch keine große Menge an Fett oder übermäßig viel Zucker enthalten. Zudem sind sie auch noch sättigend und sind so als guter und gesunder Snack für zwischendurch geeignet.

3. Vor dem Schlaf, nach dem Schlaf

Prof. Dr. Ancel Keys aus Minneapolis hat in einer Studie nachgewiesen, dass ein Apfel vorm Schlafen gehen für einen erholsamen, tiefen Schlaf sorgt, weil die Inhaltsstofe für eine gleichmäßige Verteilung des Blutzuckers in der Nacht sorgen.

Wer unter zu hohem Blutdruck leidet, sollte morgens nach dem Aufstehen als erstes einen Apfel essen. Das hat der österreichische Arzt Prof. Dr. Josef Jagic in seinen Untersuchungen herausgefunden. Denn, die Mineralien und sekundären Pflanzenstoffe schwemmen überschüssiges Wasser und Kochsalz aus dem Organismus.

4. Schützt die Gefäße

Wer pro Tag zwei Äpfel isst, beugt Arterienverkalkungen und Herzinfarkten vor. Neben der Pottasche ist der hohe Gehalt an Pektin verantwortlich. Dies ist ein Quellstoff der den Cholesterinspiegel im Blut senkt.

Da Pektin in der Schale sitzt, ist es sehr wichtig, den kompletten Apfel zu verzehren. Ideal sind deshalb Bio-Äpfel.

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5. Power fürs Immunsystem

Äpfel, die reif geerntet und nicht zu lange gelagert wurden, enthalten viel Vitamin C. Drei Äpfel pro Tag können grippalen Infekten vorbeugen.

Bei einer Erkältung, Fieber, Bronchitis und sogar bei Gicht kann ein Tee aus Apfelschalen Besserung bringen. Diesen einfach 10 Minuten ziehen lassen.

Das Vitamin C sowie die Pflanzenfarbstoffe wie Flavonoide und Carotinoide schützen zudem die Zellen und beugen so Krebserkrankungen vor.

6. Apfelwasser für Haut und Haar

Äußerlich angewendet, wirkt Apfelessig antibakteriell, desinfizierend und abschwellend. Das Abreiben des Gesichts mit der Schnittfläche eines halbierten Apfels klärt und eine Maske aus geriebenen Äpfeln glättet raue Haut.

Als Gesichtswasser wirkt er wie ein Peeling. Anwendung: Mische 1 Teelöffel Apfelessig mit 2 Tassen Wasser, und trage die Lotion auf dem Gesicht auf. Anschließend kann man die Haut trocknen lassen, damit die Flüssigkeit in die Haut einziehen kann.

Apfelessig gibt dem Haar einen neuen Glanz, da die Schuppenschicht, die sich um jedes einzelne Haar legt, wieder zusammen zieht. Einfach nach der Haarwäsche über die Haare gießen und nach kurzer Einwirkzeit ausspülen.

Außerdem sorgt er für eine gute Durchblutung der Kopfhaut. Dafür bietet sich eine Kopfhautmassage an, da der Apfelessig den PH-Wert der Kopfhaut reguliert und so Schuppen oder Juckreiz vertreibt. Anwendung: Wasser und Apfelessig im Verhältnis 1:1 mischen und die Flüssigkeit vor dem Haare waschen in Deine Kopfhaut einmassieren. Danach kannst du ganz normal die Haare waschen.

Die Massage kann auch bei fettigen Haaren verwendet werden. Durch die Massage werden die einzelnen Drüsen von Talgresten befreit, und somit werden die Haare entfettet.

Auch als Conditioner kann man Apfelessig benutzen: Hierzu 2 Teelöffel Apfelessig und 1 Tasse mit Wasser vermischen. Die Mischung nach dem Waschen ins Haar geben und nach etwa drei bis fünf Minuten die Haare komplett ausspülen. Der Apfelessig entfernt die Reste von anderen Pflegeprodukten, und die Haare werden wieder weich und glänzend.

7. Sie haben eine Entgiftungsfähigkeit und können den Cholesterinspiegel senken

Die natürlichen unlöslichen Ballaststoffe der Pektine kann man als eine natürliche Entgiftungschemikalie bezeichnen. Du kannst im Prinzip die schlechten Giftstoffe aus deinem Körper saugen, wenn du Äpfel isst. Zudem können die Pektine den Cholesterinspiegel im Körper regulieren.

8. Sie wirken als Verdauungshilfe

Die natürlichen Präbiotika helfen die Menge der guten Darmbakterien zu erhöhen und den pH-Wert, der das Verdauungssystem ausgleicht und Sodbrennen oder Säure neutralisieren kann, kannst du deinem Magen und Körper einen großen Gefallen tun, indem Du einfach ein paar Äpfel isst.

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