Amsterdam 11.01.2019-13.01.2019

Unser erster gemeinsamer Wochenendtrip stand im Januar an. Es ging ins wunderschöne Amsterdam.

Früh ging es am Freitag für uns los zum Flughafen Schönefeld. Zum Glück haben wir schon online eingecheckt, sodass wir direkt zum Gate konnten. Zwar zog sich alles eine Weile hin, wie man das ja so kennt an Flughäfen, aber am Vormittag waren wir dann schon in Amsterdam.

Kurz ging es dann in unser Hotel, um uns einen Überblick zu verschaffen. Da wir noch nicht einchecken konnten, machten wir uns also auf den Weg in die Innenstadt. An der Bushaltestelle entdeckten wir einen kleinen Markt und entschieden dort zu schlendern. Obst- und Gemüsestände reihten sich mit Käseständen aneinander. Bei einem der vielen Stände mit Essen, aßen wir eine leckere Wurst vom Grill und setzten dann unseren Weg ins Zentrum fort.

Am Museumsplein stiegen wir aus und erkundeten die Gegend. Die kleinen Gassen sind wirklich schön, die Kanäle wirken einfach toll und von den wundervollen Häusern ganz zu Schweigen. Was jedoch sofort auffällt ist, dass es eine fahrradfreundliche Stadt ist. Gefühlt jeder zweite ist mit damit unterwegs.

Nach etwa zwei Stunden stiegen wir dann wieder in den Bus und fuhren zurück zum Hotel, an dem wir gegen 16 Uhr dann schließlich ankamen. Das Zimmer war klein, aber fein, wie man so schön sagt mit Blick auf den Hinterhof und kleinem Wasserkanal.

Kurz legten wir eine Pause ein und überlegten, wie wir den restlichen Tag verbringen. An diesem Wochenende fand das Amsterdam Light Festival statt. Da wir sowieso mit einem Grachtenboot eine Tour fahren wollten, buchten wir zwei Tickets und fuhren direkt wieder los. Gegen dreiviertel fünf liefen wir schon wieder die Straßen entlang.

Um 18:30 Uhr begann die Tour in einem kleinen Grachtenboot. Eingedeckt mit Glühwein und wärmenden Decken, fuhren wir los. Kurz darauf begann es zu regnen, was die Sicht etwas trübte. Die vielen Attraktionen konnte man dennoch gut erkennen.

Ziemlich geschafft fuhren wir zurück ins Hotel und fielen fast schon ins Bett.

Der nächste Morgen begann, für uns gegen 9 Uhr, mit einem sehr reichhaltigen Frühstück. Das Buffet war sehr vielseitig. Von Corn Flakes, über Obstsalat und gekochten Eiern, bis hin zu leckeren Tomaten war wirklich alles dabei. Nur leider war Käse immer ziemlich schnell vergriffen, genauso wie Brötchen, sodass ich auf eine Scheibe Toast ausweichen musste. Schockverliebt habe ich mich jedoch in den Frühstückskuchen. Er hat ein bisschen was von Lebkuchen, aber ist einfach super lecker und hat gar nicht mal so viele Kalorien, wie man vielleicht erwartet.

Gesättigt planten wir unsere Tour für den heutigen Tag und machten uns, mittlerweile mit einem Stadtplan, auf den Weg in die Stadtmitte. Am Museumsplein stiegen wir wieder aus und liefen einige der belebteren Straßen, laut Karte shopping areas, entlang. Zur Mittagszeit machten wir Halt bei Febo und aßen einen der Burger. Wirklich eine witzige Idee.

Da ein Mann von so einem „kleinen“ Burger natürlich nicht satt wird, suchten wir noch einen Laden auf, der Pommes mit Käsesauce anbot und holten uns da noch eine Portion. Das war echt neu für uns, weshalb ich etwas skeptisch war. Allerdings schmeckt es sogar gut.

Unser Weg ging nun weiter Richtung „Centraal Station“. Dort angekommen, fuhren wir mit der Fähre auf die andere Seite und erkundeten auch dort etwas die Gegend. Es war wesentlich ruhiger und ländlicher. Wir legten noch eine Pause in einem Café ein und wärmten uns mit einem leckeren Kakao.

Am späten Nachmittag waren wir wieder auf dem Weg zurück zum Museumsplein. Diesmal etwas abseits von den großen und vollen Gassen. In einer kleinen Nebenstraße machten wir es uns noch eine Weile, in einer süßen Kneipe, gemütlich. Als es langsam schon dunkel wurde, was schon kurz nach 17 Uhr geschah, setzten wir unseren Weg fort. Zwischendurch hatte es etwas zu regnen begonnen, aber das legte sich recht schnell wieder. Die Leuchtdeko an sämtlichen Straßen und Plätzen hauchten der Stadt wirklich einen ganz eigenen Charme ein.

Am Museumsplein angekommen, kam uns die Schlittschuhbahn nochmal ins Visier. Spontan ging es für uns dann noch auf die Eisbahn und wir waren wirklich begeistert davon, wie die gesamte Fläche durch das Licht und die umstehenden Bäume, welche mit Lichterketten geschmückt waren, in ein wunderschönes Farbenspiel getaucht wurde. Sehr witzig waren die ganzen Stühle, die auf dem Eis standen und mit denen man seine Runden drehen konnte. Oder sich bequem von jemandem schieben lassen. Zum Abschluss aßen wir nochmal bei Febo und fuhren zurück ins Hotel.

Der letzte Tag brach an, unsere Taschen waren schon fast komplett gepackt. Da wir bis um 10 Uhr schon auschecken mussten, ging es für uns zuerst zum Frühstück. In der Tat habe ich diesmal noch ein Brötchen abbekommen.

Danach packten wir die letzten Sachen ein und verließen das Hotel. Unser Flug ging erst abends, also verbrachten wir die Zeit bis dahin wieder in der Stadt. Da das Wetter etwas schlechter war, suchten wir meist ein paar Dächer zum unterstellen. Ein wärmender Kakao stand auf unserer Karte, sowie ein Besuch bei Primark. Ziemlich groß, wie man es gewohnt ist, hatte diese Filiale sogar Toiletten. Das war ich von Berlin ja so gar nicht gewohnt.

Wir klapperten den einen oder anderen Laden ab, unter anderem einen reinen Süßigkeitenladen, wo wir jedoch nichts mitgenommen haben. Nach dem gefühlt hundertsten Laden mit süßen Snacks, kamen dann doch 4 Macarons mit.

Den restlichen Nachmittag verbrachten wir, aufgrund von starkem Schneeregen und Wind, in einer Mischung aus Bar und Restaurant. Als sich das Wetter dann etwas beruhigte, fuhren wir zum Flughafen. Dort angekommen, gingen wir dort kurz in den Supermarkt. Immerhin brauchte ich ja etwas Frühstückskuchen zu Hause. Als das erledigt war, mussten wir nun noch die Zeit tot schlagen. Zu allem Überfluss wurden einige Flüge verschoben oder sogar abgesagt. Da es zu unserem Abflug noch ein wenig hin war, blieb uns nichts anderes übrig, als zu warten und die Tafeln zu beobachten. Als unser Flug dann aufgerufen wurde, waren wir doch sehr erleichtert. Schnell gingen wir zum Gate und irgendwann dann auch ins Flugzeug.

Zum Glück dauerte der Flug nicht allzu lange, so dass wir relativ zeitig zu Hause waren und uns ziemlich erschöpft ins Bett schmeißen konnten.

Einig darüber so einen Trip zu wiederholen, freu ich mich schon total, Amsterdam nochmal einen Besuch abzustatten. Die Stadt hat es mir wirklich angetan.